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Die Einheilungsphase
Fragen zur Einheilung in den Knochen

Die Einheilungszeit variiert entsprechend von Faktoren wie der Vorgeschichte des Knochenbetts und der Qualität des Knochens, weshalb eine zu frühe Belastung des Implantats risikobehaftet sein kann. Generell gibt es einen Zeitrahmen von 4-6 Wochen, in seltenen Fällen aber auch eine Empfehlung von drei Monaten oder länger.
Nach einer Implantation gibt es wie bei anderen Kieferoperationen (z.B. Zahnentfernung) generelle Empfehlungen, um Einheilungsrisiken zu minimieren und somit ideale Voraussetzungen zu schaffen. Man sollte eine Belastung des Wundraums durch harte Speisen meiden und genauso sollte der Mundraum sorgsam von Belägen befreit werden ohne den Wundverschluss zu stören. Spüllösungen können dabei zusätzlich unterstützen. Neben septischen Lösungen können auch Hausmittel wie Kamillentee oder Salzwasser verwendet werden.
Das vollständig biokompatible Titan wird nicht nur vom Körper akzeptiert, sondern regelrecht vom Knochen anverleibt. Man spricht hierbei von Osseointegration. Durch eine zusätzliche Aufwertung der Mikro- und Makrostrukturen auf der Implantatoberfläche wird dieser Effekt zusätzlich verstärkt. Die Knochenzellen haften der so geschaffenen Riesenoberfläche an und lassen das Implantat wie einen neuen Knochenteil einwachsen.